400px-Feuerwehr_RLBS_LogoHier finden Sie bzw. die Bürger der Gemeinde Dermbach hilfreiche Infos u.A.:, wie gebe ich einen Notruf ab, zu vorbeugenden Brandschutzmaßnahmen, Tipps zum Verhalten während Einsätzen, sowie Vorschläge zur eigenen Sicherheit und zum Schutz von Hab und Gut.

 

Gut zu Wissen…


Der Notruf – 112

Man spricht von den 5 „W“ des Notrufs absetzen. (Wo, Was, Wie viele, Welche, Warten)

Der Anrufer sollte als Erstes allgemeine Grundregeln beachten:

  • Ruhe bewahren!
  • Keine Panik aufkommen lassen!
  • Alarmieren Sie die Feuerwehr/ Rettungsdienst über die Notruf-Nummer 112!
  • Sprechen Sie ruhig und deutlich

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Alarmierungsarten der freiwilligen Feuerwehr Dermbach

In Dermbach werden verschiedene Arten von Alarmierungen verwendet. Die häufigste Alarmierung ist der „laute Alarm“, dieser erfolgt durch eine Sirene. Gleichzeitig wird auch über Funkmelder und SMS alarmiert. Die zweite Art ist der „stille Alarm“ hierbei wird über Telefon alarmiert, in diesem Fall informiert die Leitstelle den Wehrführer, der dann weitere Kameraden anruft. Desweiteren kann ein „stiller Alarm“ auch über die Funkmelder oder die SMS-Alarmierung erfolgen.

Wie funktionieren die Alarmierungsarten …weiterlesen!


HILFE, der Einsatzwagen kommt

Ein Einsatzfahrzeug kommt? Keine Panik. Hat es jedoch Blaulicht und/oder Martinshorn an, so hat das Einsatzfahrzeug Wegerecht, das heißt andere Verkehrsteilnehmer haben sofort freie Bahn zu schaffen!

Wie Sie das am Besten realisieren und wichtige Hinweise sowie Verhaltensregeln für Verkehrsteilnehmer:

Wie reagiere ich richtig …weiterlesen!


Freihalten von Rettungswegen

Aus Erfahrung weiß die Feuerwehr, wie groß plötzlich die Not ist, wenn Feuerwehrzufahrten oder Rettungswege blockiert sind. Wertvolle Minuten gehen verloren, wenn meist schweres Rettungsgerät weit getragen werden muss. Diese Zeit kann unter Umständen Menschenleben kosten.

Deshalb sollte ihr Fahrzeug nie, d.h. auch nicht für kurze Zeit in Bereichen abgestellt werden, die als Brandschutzone, Feuerwehrzufahrt oder -fläche gekennzeichnet ist.
Denn solche Bereiche dienen als Bewegungsflächen für Einsatzfahrzeuge, z.B. für Drehleitern, welche einen großen Aktionsradius benötigen, um wirksam eingesetzt werden zu können.

Parken Sie immer so, dass eine Mindestdurchfahrtsbreite von 3 m für die Einsatzfahrzeuge freibleibt und halten Sie Hydranten an Straßen- und Bürgersteigen frei, da diese für die Feuerwehr oft die einzige Entnahmestelle für Löschwasser darstellen.

Gebäude, die weiter von öffentlichen Straßen entfernt liegen, können von der Feuerwehr nicht angefahren werden. Hier müssen oft längere Strecken zu Fuß mit schwerem Einsatzgerät zurückgelegt werden. Daher müssen solche Zugänge eine Breite von 1,25 m und Türbreiten von 1 m haben. Diese Wege dürfen also nicht als Abstellfläche genutzt werden.

Halten Sie bei einem Unglücksfall genügend Sicherheitsabstand zu den Lösch- und Rettungsmannschaften. Behindern Sie deren Arbeit nicht. Hier appelliert die Feuerwehr an ihr Verantwortungsbewusstsein. Man hilft dabei aber auch sich selbst, da nur durch genügend Sicherheitsabstand eine Eigengefährdung ausgeschlossen werden kann.

Beachten Sie unbedingt die Anweisungen von Feuerwehrangehörigen, denn gerade bei Großbränden gibt es oft auch unsichtbare Gefahren z.B. durch giftige Dämpfe oder Brandrauch.


Rettungsgassen

Viele kennen es oder haben es selbst schon mal erlebt. Man ist unterwegs und plötzlich blitzen von hinten blaue Lichter im Rückspiel auf. Doch wie verhält man sich am Besten in solch einer Situation und wie verhält man sich im Stau auf mehrspurigen Autobahnen und Bundesstraßen? Wir geben Ihnen im folgenden Tipps, denn im Notfall zählt für die Retter jede Sekunde.

  • Was tun bei Sondersignal?
  • Stellen Sie fest woher das Sondersignal kommt
  • Versuchen Sie vorauszusehen wohin das Einsatzfahrzeug fährt (Blinker?)
  • Fahren sie am Besten rechts an den Fahrbahnrand. Signalisieren Sie dies mit gesetztem Blinker. Der gesetzte Blinker kann allerdings im Kreuzungsbereich leicht zum Missverständnis führen!
  • Überlegen Sie stets ob ein „schweres“ Feuerwehrfahrzeug die Straße immer noch passieren kann (Gegenverkehr beachten!)
  • Auf mehrspurigen Fahrbahnen Rettungsgasse bilden!


Rettungskarte

Einmal kurz nicht aufgepasst und schon ist es zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Dank der modernen Technik heutzutage ist die Chance groß, dass der Unfall glimpflich ausgeht und Personen nicht schwerst verletzt werden.

Doch so gut und sinnvoll die moderne Technik auch ist geraten die eingesetzten Einsatzkräfte und deren Hilfsmittel immer mehr an ihre Grenzen. Nicht ausgelöste Airback-Patronen können explodieren oder extra gehärtete Stahlteile wiederstehen den Schneidwerkzeugen.

Deshalb ist es für uns sehr von Vorteil, wenn sich im verunfallten Fahrzeug eine sogenannte Rettungskarte befindet. Dort sind für die Einsatzkräfte wichtige Bauteile und Stellen eingezeichnet, was die Bergung der eingeklemmten und verletzten Person erheblich erleichtert.

Daher unsere Bitte an Sie:
Laden Sie sich unter folgendem Link die Rettungskarte für Ihr Fahrzeug herunter:
http://www.motor-talk.de/rettungskarte

Drucken Sie diese aus und deponieren diese hinter der Sonnenschutzblende.

Auch für Sie könnte diese Rettungskarte einmal lebenswichtig sein!


Verhalten bei einem Brand

Keiner hofft es und keiner wünscht es sich, aber jedem kann es passieren. Man kommt in das Wohnzimmer oder in die Küche und steht plötzlich vor einem Feuer. Es gibt viele verschiedene Szenarien die einem wiederfahren können. Erfahren Sie hier alles darüber, wie Sie sich richtig verhalten und helfen können.

Wie verhalten Sie sich richtig?
Jederzeit kann es einmal passieren, dass es bei Ihnen zu Hause brennt. Viele denken, dass die größte Gefahr von dem Feuer ausgeht, doch die meisten Menschen kommen nicht durch das Feuer ums Leben, sondern durch die hochgiftigen Rauchgase, die bei einem Brand entstehen.

Wir geben Ihnen hier wichtige Tipps, wie Sie sich bei einem Brand richtig verhalten und Verletzungen vermeiden.

Beachten Sie folgendes:

  • Bewahren Sie auf jeden Fall ruhe und geraten Sie nicht in Panik
  • Rufen Sie sofort die Feuerwehr unter der Nummer 112
  • Versuchen Sie kleine Brände mit einem Feuerlöscher zu löschen –  Bringen Sie sich NIEMALS selbst dabei in Gefahr!
  • Schließen Sie alle Fenster und Türen (soweit möglich) damit das Feuer keinen zusätzlichen Sauerstoff bekommt
  • Warnen Sie Ihre Mitbewohner und Nachbarn
  • Verlassen Sie schnellstmöglich das Gebäude – Falls das nicht möglich ist, begeben Sie sich auf einen
  • Balkon oder an ein Fenster und machen sich bemerkbar, die Feuerwehr wird Sie sofort retten
  • Bewegen Sie sich soweit unten wie möglich wenn schon zu viel Rauch im Raum ist
  • Niemals einen Aufzug im Brandfall benutzen
  • Machen Sie sich an der Straße für die Feuerwehr bemerkbar
  • Sagen Sie der Feuerwehr sofort, ob sich noch Personen oder Tiere im Gebäude befinden
  • Sagen Sie der Feuerwehr wo es brennt und was brennt
  • Lassen Sie sich von einem Arzt behandeln wenn Sie Rauch eingeatmet haben oder anderweitig verletzt sind

Rauchmelder Retten Leben

Jedes Jahr sterben in der Bundesrepublik Deutschland rund 600 Menschen an einer Rauchgasvergiftung, die Mehrheit davon in den eigenen “Vier Wänden”. Schlimmer als das Feuer ist der sich um ein Vielfaches schneller ausbreitende Rauch. Schon drei Atemzüge des hochgiftigen Brandrauchs können tödlich sein bzw. schwere gesundheitliche Folgen nach sich ziehen. Die Opfer werden in der Regel, ohne aufzuwachen, noch im Schlaf bewusstlos und ersticken an den giftigen Rauchgasen.
Ein Rauchmelder ist in der Lage, durch seinen lauten Alarm einen schlafenden Menschen zu wecken und rechtzeitig vor der drohenden Brandgefahr zu warnen. Damit Sie sich und Ihre Familie rechtzeitig in Sicherheit bringen können, empfiehlt die Feuerwehr den Einbau von Rauchmeldern in privaten Haushalten.

Die meisten Menschen haben keine Vorstellung davon, wie schnell sich Feuer und Rauch in einer Wohnung oder einem Haus ausbreiten. In wenigen Minuten ist das ganze Haus mit tödlichem Brandrauch gefüllt. Nur wenn Sie rechtzeitig gewarnt werden, können Sie schnell reagieren.

Warum nachts, da brennt es doch viel seltener?
Das stimmt, in den Nachtstunden ereignen sich nur 30 % aller Brände. Aber in genau dieser Zeit sterben 70 % aller etwa 600 Brandtoten pro Jahr in Deutschland. Die Annahme, bei einem Brand in der eigenen Wohnung oder im Haus wach zu werden, ist genau falsch. Die Brandgase haben eine betäubende Wirkung. Gerade nachts ist der Rauchmelder ein lebenswichtiger Wecker.

Sind Rauchmelder nicht sehr teuer und aufwändig zu installieren?
Es gibt wohl keine günstigere Lebensversicherung als einen Rauchmelder, für wenige Euro im Baumarkt zu kaufen. Wegen des geringen Gewichtes reichen zwei kleine Schrauben und schon hängt der Rauchmelder an der Decke. Die Montage kann sogar mit Montageklebern oder Klebebändern ohne Schrauben und Dübel erfolgen. Beim Kauf achten Sie auf das VdS-Prüfzeichen.

Wohin kommt denn der Rauchmelder und wie viele brauche ich in meiner Wohnung?
Mindestens einen Rauchmelder im Wohnungsflur muss jeder haben. Besser ist es aber auch Schlafräume, Kinderzimmer und Wohnraum ebenfalls auszustatten. Wenn man einmal dabei ist, kostet es nur wenige Euro und wenige Minuten Arbeit mehr und man ist optimal geschützt. Wichtig ist aber auch, dass Sie wissen, was denn im Brandfall zu tun ist.


Grilltipps

Wenn im Frühjahr wieder die Grillsaison beginnt und vielerorts die Grills aufgestellt werden, die Kohle angezündet wird und Würste, Steaks und Gemüse aufgelegt wird ereignen sich leider jedes Jahr über 4000 „grillbedingte“ Unfälle in Deutschland. Etwa 10%, also ca. 400 Personen erleiden dabei schwerste Verbrennungen, darunter auch viele Kinder.

Damit das Grillen für Sie zum Vergnügen wird und nicht in einer Katastrophe endet möchten wir von der Feuerwehr Niedergebraching Ihnen Grilltipps geben, die eigentlich selbstverständlich sein sollten.

  • Benutzen Sie nur einen standsicheren Grill. Stellen Sie diesen windsicher auf festem, ebenem Untergrund auf.
  • Achten Sie darauf, dass der Untergrund feuerfest ist
  • Halten sie stets Löschmittel in greifbarer Nähe bereit (Wasser, Sand, Feuerlöscher)
  • Lassen Sie den Grill nie unbeaufsichtigt
  • Lassen Sie Kinder zu keiner Zeit zu nahe an den Grill herantreten (ca. 3 Meter Abstand)
  • Holzkohle nur mit geeigneten Zündhilfen entzünden (Grillanzünder, Pasten). Niemals Spiritus oder Benzin verwenden!
  • Achten Sie bei Gasgrills vor allem darauf, dass die Anschlüsse dicht sind. Hier kann es schnell zu einer verheerenden Explosion kommen.
  • Sollte es zu Brandverletzungen kommen, kühlen Sie die Wunde wenn möglich mit lauwarmem Wasser und halten sie den restlichen Körper warm. Verständigen Sie umgehend die Rettungsleitstelle unter der Notrufnummer 112